Bilder : Erstes Mozellanda Esperanto-Semajnfino
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Erstes Mozellanda Esperanto-Semajnfino
Erstes MES des Landesverbandes Rheinland-Pfalz Nach drei recht erfolgreichen Tagestreffen seit der Neugründung des Landesverbandes Rheinland-Pfalz im Jahr 2001 schien die Zeit reif für ein Esperanto-Wochenende in diesem Bundesland. Als Veranstaltungsort wurde die katholische Familienbildungsstätte Marienburg in Zell an der Mosel gewählt. Vielen jüngeren Esperanto-Freunden ist diese Tagungsstätte bereits durch das letzte Neujahrestreffen (Novjara Renkontiĝo) von Esperantoland bekannt. Die Marienburg liegt malerisch auf einem Bergrücken inmitten einer Moselschleife nahe des Moselstädtchens Bullay. Der Name für dieses Treffen, dass einmal pro Jahr stattfinden soll, war dann schnell gefunden: Mozellanda Esperanto-Semajnfino (abgekürzt: MES). Der D.E.B.- Landesverband (Esperanto-RLP) wollte mit diesem ersten Wocheendtreffen klein anfangen. Um das finanzielle Risiko möglichst klein zu halten wurden nur 20 Plätze im Haus bestellt. Diese Plätze waren auch recht schnell ausgebucht. Auf der Marienburg waren an diesem Wochenende 25 Esperantisten nicht nur aus Rheinland-Pfalz. Die internationale Zusammensetzung der Gruppe, die aus Franzosen, Luxemburger, einem Engländer und einem Italiener bestand, sorgte dafür, dass sich das „Krokodilen“ in Grenzen hielt. Ein Ziel des Treffens war die Verstärkung der Zusammenarbeit mit den Esperanto-Freunden in Luxemburg und Lothringen. Weiterhin zielte das Treffen darauf neue Esperanto-Freunde aus der Region sprachlich weiterzubilden. Diese beiden Ziele wurden erreicht. Das nächste, 2a MES wird 2006 am Wochenende 15. bis 17. September in Zusammenarbeit mit der Luksemburga Esperanto-Asocio (LEA) stattfinden. Ein anderes Ziel, neu an Esperanto Interessierte für einen Kurs zu gewinnen, wurde leider nicht erreicht. Für das nächste Treffen soll hier mehr geworben werden. Es ist daran gedacht, diese Veranstaltung als sprachlichen Intensivkurs in die Programmangebote der Volkshochschulen des Landes aufnehmen zu lassen. Da Anfänger fehlten konnte auf den geplanten Kurs A (Anfängerkurs) verzichtet werden. Lars Sözüer, ein gebürtiger Rheinland-Pfälzer aus Düsseldorf, der für diesen Kurs vorgesehen war, berichtete über seine Erfahrungen als Organisator beim letzten REF (Renkontiĝo pro Esperantlingvaj Familioj) in Polen. Kurs C (Fortgeschrittenenkurs) leitete Mauro Tauzzi, Italiener, wohnhaft in Königswinter(NRW). Die Arbeitsgruppe (Kurs D) leitete Wolfgang Bohr. Hier wurde ein Text zur Geschichte, Geografie, Verwaltung und Wirtschaft des Bundeslandes ins Esperanto übersetzt. Engelbert Sester aus Lautenbach(BW) stellte in eine selbst erstellten Bildschirmpräsentation vor, die zur Werbung für Esperanto vorgesehen ist. Albrecht Kronenberger aus Neustadt/W. zelebrierte zusammen mit Heinz Trommeschläger aus Langsur eine kath. Vorababendmesse. In dieser Messe wurde dem einige Tage vor der Veranstaltung verstorbenen Mitorganisator Hermann Herx aus Wittlich gedacht. Wolfgang Bohr (Bad Neuenahr-Ahrweiler)
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